Techniken zur Mobilisation der Schulter

 

       

Für Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Masseure


Literatur:


Wirth, C. J, Zichner, L., Gohlke, F., Hedtmann, A
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (Schulter)
1. Auflage 2002, 674 S.
743 Abb., 97 Tab
€ [D]: 179,–.
ISBN 3-13-125661-3

 

Techniken zur Mobilisation der Schulter

"25 Techniken zur Mobilisation der Schulter"

Die Schulter ist ein sehr bewegliches und muskelgeführtes Gelenk. Die Pathologien spielen sich zumeist in Form von neuromuskulärer Dysfunktion oder Degeneration der periartikulären Muskulatur ab. Multifaktoriell kommt es zum Impingement- Befund unterschiedlicher Ätiologie. Einige manualtherapeutische Konzepte haben in der Vergangenheit häufig das "joint-play", die Kapsel und die ligamentären Verbindungen. Dabei wird je nach Konzept gelegentlich zu wenig die Muskulatur betrachtet und in die Behandlung mit einbezogen- mobilisierende Weichteiltechniken fehlen.

 

Diese Techniken verbinden Mobilisation, Zentrierung des Gelenks oder Roll-Gleiten mit Massage der periartikulären Strukturen. Dadurch wird die Beweglichkeit wiederhergestellt, Schmerzen reduziert und die neuromuskuläre Dysfunktion bessert sich bereits durch "löschen" von Triggerpunkten und Beseitigung von schmerzinduzierter Hemmung. Im Kurs besteht ein besonderer Schwerpunkt im Üben der praktischen Techniken. Es gibt geringe Ähnlichkeiten zu Techniken der FBL, Evjenth, Funktionsmassage, anderen Manualtherapeutischen Konzepten und der Manipulativmassage nach Dr. Terrier- dennoch sind die Techniken dieses Kurses für die Teilnehmer neu und unbekannt und bilden eine Art Verbindungsstück zwischen Massage und Physiotherapie. Das besondere ist, dass der Therapeut bei der Durchführung beide Hände am Gelenk und auf den Strukturen hat. Das ermöglicht gelenkschonendes und kontrolliertes Arbeiten. Der Patient liegt auf der Seite und die betroffene Seite oben. Die Mobilisationen werden ergonomisch und kraftsparend durch Körperbewegungen herbeigeführt- die Patientenextremität wird sicher und kraftsparend eng am Körper fixiert. Die Techniken sind bei vielerlei Indikationen indiziert- posttraumatisch, postoperativ, konservative Therapie von Tendinosis calcarea, Rotatorenmanchetten- Degenerationen, Überlastung, funktionellen Impingement. Omarthrose etc.,.

 

Im kompakten theoretischen Teil wird die multifaktorielle Genese des Subacromialsyndroms/Impingementsyndroms vorgestellt, strukturelle und funktionelle Ursachen diskutiert, sowie ein Video einer Schulter- Prothesen OP vorgeführt. Innerhalb des Kurse gelingt es aus der Sicht des Arztes und aus der Sicht des Therapeuten zu sprechen und zu handeln.

 

Matthias Schmidt ist Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Akupunktur, Manualmediziner und Manualtherapeut, Triggerpunkttherapeut, Instruktor für Manipulativmassage und Kinesio- Taping, sowie staatl geprüfter Masseur, in einer ärztlichen Privatpraxis für manuelle Medizin, in der er das Taping regelmäßig einsetzt.

 

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