| Sportphysiotherapie Ausbildung ESP |
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Dozenten: Robert van den Berg, Harald Bant, Marcel Enzler, Martin Ophey und Dozententeam
© pouvrem - Fotolia.com
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Für Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler Literatur: |
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Sportphysiotherapie Ausbildung ESP


ESP Education Network entstand 2001. Hinter dem Namen steht ein Weiterbildungsangebot, welches durch verschiedenste Einflüsse geboren wurde. Die jahrelange Erfahrung der Referenten auf dem Gebiet der Sportphysiotherapie, dem Aufgabengebiet in der Betreuung von Sportlern und Patienten sowie die Korrespondenz zu internationalen Institutionen im Bereich Sport und Sportmedizin liessen die Vision entstehen, eine Kooperationsgemeinschaft zu kreieren, die eine Verknüpfung aller, die Sportphysiotherapie betreffenden, Teilgebieten darstellt. Das Education-Network ist eine Dialogebene, auf der sich Referenten, Lehranstalten, Institute, Fortbildungszentren, und viele mehr um eine fundierte Ausbildung zum Sportphysiotherapeuten bemühen.
Das Therapiekonzept
Der Bereich Sportphysiotherapie hat sich im Laufe der Jahre zu einem immer grösseren und wichtigeren Teilbereich der Physiotherapie entwickelt. Die Anforderungen reichen mittlerweile weit über die eines Physiotherapeuten hinaus. Die komplexe Betreuung und Begleitung in der Rehabilitation verlangt ein umfangreiches Wissen von physiologischen bis hin zu psychologischen Prozessen. Für den Patienten oder Sportler bedeutet eine Verletzung oftmals mehr als nur ein simpler Schaden einer Bindegewebsstruktur. Dieser Vielschichtigkeit und Komplexität wird in der ESP Ausbildung Rechnung getragen.
Basierend auf diesen Überlegungen bietet die ESP Ausbildung ein Therapiekonzept an, welches ein verständliches Schema von der Problemanalyse bis hin zur tatsächlichen Therapieplanung und Umsetzung anbietet.
Verschiedene Ansätze und Modelle werden mit sportwissenschaftlichem, sportmedizinischem, trainingswissenschaftlichem und praktischem Wissen kombiniert
Das bedeutet es für den Teilnehmer
- Praktizierbarkeit von Wissenschaft
- Geschlossenes Therapiekonzept
- Aktueller Wissensstand
- Informationsverbindung zu renommierten europäischen Institutionen
Hauptziele der Ausbildung
- Erhalt eines umfangreiches Wissens über Funktionalität, Funktionen und die Physiologie von Bewegungsabläufen. Der Unterricht basiert hier auf dem funktionellen Handlungsmodell von Wimmers & de Vries und dem mehrdimensionalen Belastung-/Belastbarkeitsmodell (MDBB-Modell).
- Als SportphysiotherapeutIn in der Lage sein, Probleme mit der korrekten Terminologie als Störungen, Aktivitäten oder Partizipationen zu beschreiben, zu diagnostizieren, zu bewerten und schliesslich zu behandeln. Hier basiert der Unterricht auf dem biopsychosozialen Modell.
- Das soziale Umfeld und die Interessen des Patienten/Sportler so in die Therapie zu integrieren, wie es für die Planung und den optimalen Heilungsprozess notwendig ist.
Zum Erreichen dieser Hauptziele werden u. a. folgende Teilgebiete behandelt
- Physiologie: Sportphysiotherapie beschäftigt sich mit den physiologischen Vorgängen des Individuums mit dem Ziel Bewegungsfunktionen zu ermöglichen, zu erhalten oder zu verbessern.
- Pathologie: Sportphysiotherapie analysiert Funktionsstörungen (klassifiziert als Störungen, Aktivitäten, Partizipationen, usw.) und hilft diese zu verringern oder stellt Wege zur Kompensation vor.
- Begleitung/Betreuung: Sportphysiotherapie ist aktiv, begleitend und betreuend, mit dem Ziel dem Patienten Eigenverantwortung zurückzugeben.
- Gewohnheiten/Umfeld: Sportphysiotherapie beschäftigt sich mit der Veränderung von Einstellungen, Lebensgewohnheiten und des Umfeldes, falls dies für die Erreichung des Therapiezieles notwendig sein sollte.
Alle Teilgebiete beziehen sich auch auf die primäre, sekundäre und tertiäre Prävention und sind damit wichtige Bestandteile innerhalb der neuen Sportphysiotherapieausbildung.
Diese Ausbildung basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Gebiet „Sportphysiotherapie“ und deren artverwandten Gebieten.
Evidence based Sportphysiotherapie
Das dazu notwendige theoretische und praktische Wissen wird auf vier Fachgruppen aufgeteilt:
- Sportmedizin
- Sportwissenschaft
- Sportphysiotherapie
- Skillslab (Praxis)
Abschluss
Level l
1-3 Ausbildungswoche: Zwischenprüfung schriftlich und praktisch.
Dies gilt als Voraussetzung für die Diplomprüfung.
Level II
4-6 Ausbildungswoche: Diplomprüfung schriftlich und praktisch und Diplomarbeit.
Kann man mit Kindern Kraft trainieren?
Ich mache jeden Sonntag einen Dauerlauf über 10 km, mein 10 jähriger Sohn möchte gerne mitlaufen. Ist das schädlich?
Wie kann ich attraktive und effektive Trainingsprogramme und aktive Reha bei Kindern verfassen?
Antworten auf diese Fragen und vieles weitere in Bezug auf „Kinder und Bewegung“ finden bei diesem ESP Themenkurs
In drei Tagen lernen Sie, wie man für Kinder effektive Trainingsprogramme verfasst. Kinder sind keine Miniatur-Erwachsene. Um verantwortlich einen Trainingsprozess zu gestalten, benötigen Sie neben Kenntnissen aus der Trainingslehre auch Kenntnisse aus der Entwicklungsphysiologie und Entwicklungspsychologie. In einem neu und speziell für den Kurs entwickelten Konzept wird dieses Wissen in integrierter Form angeboten.
Tag 1
Hauptthema: Die normale Entwicklung vom Schulalter bis Adolesence
- Motorische und sportmotorische Entwicklung
- Entwicklung von Organsystemen (Herz-Kreislauf, Lungen, Bewegungsapparat)
- Kasuistik & Integration
- Praxis: Koordination und Schnelligkeit
Tag 2
Hauptthema: Kind und Sporttraining
- Belastung und Belastbarkeit im Kindesalter
- Spezielle Trainingslehre Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit
- Psychologische und pädagogische Aspekte
- Kasuistik & Integration
- Praxis: Kraft
Tag 3
Hauptthema: Bewegungsproblematik im Kindesalter
- Prävention
- Sportverletzungen und aktive Rehabilitation im Kindesalter
- Bewegungsmangel und körperliche Entwicklung
- Kasuistik & Integration
- Praxis: Ausdauer
Referenten
Harald Bant und Robert van den Berg, NL Sportphysiotherapeuten, Physical Rehabilitation Trainer, Direktoren und Referenten European Sports Physiotherapy Education Network, Referenten Ausbildung für Physiotherapie Nijmegen, Projektleiter RSI Projekt HAN

